Archive for the ‘Uncategorized’ Category

Methoden des Zeitmanagements

Donnerstag, Februar 26th, 2009

Wer kennt die Situation nicht: das Telefon klingelt ohne Unterbrechung, Kollegen bitten um winzige Gefallen und eine Deadline rückt unaufhörlich näher, ohne dass man das Gefühl hat, wirklich etwas geschafft zu haben…

Das Beherrschen von Zeitmanagement-Methoden ist in der heutigen Arbeitswelt unablässig. Durch relativ einfache Änderungen im eigenen Verhalten und der Organisation der eigenen Arbeit kann wichtige Zeit gewonnen werden, die gewinnbringend gestaltet werden kann.

Zu Beginn des Zeitmanagements muss man Ziele definieren. Eine Einteilung kann in kurzfristige, mittelfristige, langfristige und realisierbare Ziele erfolgen.

Als Nächstes beschafft man sich einen Überblick über die Gesamtsituation des momentanen Zeitaufwandes. Dies kann beispielsweise in Form von einer Analyse der Tätigkeiten und ihrer Dauer geschehen. Durch die genaue Kenntnis der anfallenden Aufgaben und deren Dauer kann besser für die Zukunft geplant werden.

Jeder Arbeitende ist jeden Tag mit Aufgaben unterschiedlicher Priorität konfrontiert. Es empfiehlt sich also eine Priorisierung der einzelnen Aufgaben. Dabei gibt es drei Prioritäten: A für sehr wichtige Aufgaben, B für Aufgaben mit mittlerer Priorität und die Kategorie C für Aufgaben mit geringer Priorität. Diese Methode wird ABC-Analyse genannt und wird auch in anderen betriebswirtschaftlichen Zusammenhängen angewandt.

Eine weitere Methode ist das Pareto-Prinzip. Das Prinzip geht davon aus, dass 80% der Arbeit in 20% der Zeit erledigt werden, für die restlichen 20% der Arbeit allerdings müssen 80% der zur Verfügung stehenden Zeit verwendet werden. Entsprechend dieser Erkenntnis müssen die einzelnen Aufgaben priorisiert werden.

Das Eisenhower-Prinzip hingegen verfolgt das Ziel, die Gesamtheit der Aufgaben in vier Kategorien einzuteilen: Dringlichkeit (dringlich, nicht dringlich) und Wichtigkeit (wichtig, nicht wichtig). Diese vier Kriterien werden in ein Quadrat eingetragen. Wichtige und dringende Aufgaben werden sofort selbst erledigt, wichtige, aber nicht dringende Aufgaben werden exakt terminiert und persönlich erledigt, dringende, aber nicht wichtige Aufgaben werden an kompetente Mitarbeiter delegiert und nicht dringende und nicht wichtige Aufgaben werden im Papierkorb entsorgt.

Eine weitere Methode ist die Salamitechnik. Bei ihr werden große, unübersichtliche Aufgaben in kleine, überschaubare Schritte geteilt.

Mit der Methode Getting Things Done werden alle Aufgaben in einer Liste notiert und dann eine nach der anderen abgearbeitet. Auch mit Delegieren, Planen und der ALPEN-Methode bringt man eine zeitliche Struktur in Aufgaben.

Zeitmanagement - was steckt hinter dem Modewort

Freitag, Februar 20th, 2009

Zeitmanagement ist ein richtiges Modewort geworden. Während man früher einfach davon sprach, dass man sich die Arbeit vernünftig einzuteilen muss, ist es heute offenbar nötig, extra Kurse zu belegen, wo man von Fachleuten gezeigt kriegt, wie man seine Aufgaben in der vorgegebenen Zeit schaffen kann.

Eigentlich wird nicht die Zeit gemanagt, sondern derjenige, der sie nicht optimal zu nutzen weiß. Dabei ist es keineswegs so, dass immer nur die Leute, die besonders viel Arbeit haben, mit der ihnen dafür zur Verfügung stehenden Zeit nicht auskommen. Sehr oft ist es zu beobachten, dass sich auch Personen von ihren Aufgaben überfordert fühlen, die objektiv betrachtet nur sehr wenig zu tun haben.

Oft hilft schon ein Blick in das Büro und auf den Schreibtisch desjenigen, der Schwierigkeiten mit dem Zeitmanagement hat, um zu erkennen, womit die Probleme zusammenhängen. So herrscht auf manchen Schreibtischen ein solches Chaos, dass jedem Betrachter sofort klar wird, dass hier überhaupt kein System zu erkennen ist. Gründliches Aufräumen und anschließendes Sortieren aller Unterlagen nach sinnvollen Kriterien ist der erste Schritt, um in Zukunft die Arbeit in der vorgeschriebenen Zeit zu schaffen. So wird keine Zeit mehr mit der Suche nach Akten verschwendet.

Als nächstes hilft es, einmal aufzuschreiben, welche verschiedenen Arbeiten eigentlich zu erledigen sind. Die kann man anschließend dahingehend bewerten, wie dringend sie erledigt werden müssen. Auch kann man sich überlegen, welche Tätigkeiten man gut an andere Mitarbeiter delegieren kann.

Jeder Mensch hat bestimmte Tageszeiten, wo er besser und schneller arbeiten kann als zu anderen Zeiten. Die wichtigsten Arbeiten sollte man immer für diese Zeiten einplanen, und Routinearbeiten, die einem leicht von der Hand gehen, in die Zeiten legen, in denen man nicht so leistungsfähig ist.

Oft verbirgt sich hinter der Unfähigkeit, seine Arbeiten rechtzeitig zu erledigen, auch ein psychologisches Problem. Manche Menschen fühlen sich eigentlich von ganz anderen Dingen als ihrer Arbeit überfordert, und kommen mit dem Leben insgesamt nicht zurecht. Vielen fehlt auch einfach nur ein bisschen Ermutigung, damit sie sich mit neuer Motivation und neuem Schwung an ihre Arbeit machen können.

Wer es alleine oder mit Hilfe guter Freunde nicht schafft, sich die vorhandene Zeit sinnvoll einzuteilen, der kann sich professionelle Beratung holen in einem der vielen Zeitmanagement-Seminare.